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kastrierter Rüde, geb. Juli 2006, mit ASCA-Papieren, black tri, NBT
(= angeborene Stummelrute).
Sein Werdegang
vom Züchter an eine Familie verkauft,
Juli 2008 - Feb. 2009 „Notaussies“-Pflegestelle,
danach vermittelt bis Juni 2009,
Juni 2009 "Notaussies"-Auffangstelle,
seit Juli 2009 weitere "Notaussies"-Pflegestelle.
Finn hat alle rassetypisch guten Eigenschaften eines Aussies, auch
als „will to please“ bekannt: hochintelligent und -sensibel, führig,
sehr am Menschen orientiert, bindungswillig, extrem anpassungsfähig,
voller Energie, Arbeits- und Lernwillen, wenig Jagdtrieb, verspielt und
verträglich mit den meisten Artgenossen beiderlei Geschlechts. Er hat
bisher noch keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht und bei
seinen Erstbesitzern eine gute Grunderziehung genossen. Finn ist jedoch
mit einem sehr explosiven Temperament geschlagen, d. h. ihm fehlen
weitestgehend die inneren Mechanismen zur Reizfilterung und
Impulskontrolle, so dass er sehr schnell in eine hohe Reizlage gerät, in
der er nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr ansprechbar ist, und
deswegen ist dann der Gebrauch eines Maulkorbs ratsam, vor allem, wenn
es sprichwörtlich „eng“ um ihn herum wird. Deswegen sollte Finn zu
Menschen, denen es nichts ausmacht, sich nur auf diesen einen Hund zu
konzentrieren und ihm seine Umwelt quasi vorzufiltern, indem sie ihm
einen ganz klaren, kleinen Rahmen abstecken, um z. B. für ihn zu
entscheiden, ob und zu welchen Menschen er hin darf, denn auch in seinen
Freudenbezeugungen ist er extrem ungestüm. Der Umgang mit Finn ist zwar
streckenweise anstrengend, aber keine Hexerei, denn er geht auf die
Menschen, die sich um ihn kümmern, offen und vertrauensvoll zu und nimmt
Regeln manchmal sogar dankbar an, wenn sie ihn davor schützen, Opfer
seines eigenen Temperaments zu werden. Er fühlt sich in der geschützten
Atmosphäre eines Hundeplatzes ohne Massenbetrieb und unter Artgenossen
sehr wohl und wäre sicherlich für diverse Hundesportarten zu begeistern,
allen voran Obedience, wo er einem am Knie klebt und nur danach lechzt,
dass ihm "sein Mensch“ neue Aufgaben stellt. (Hüten gehört übrigens
nicht dazu; Schafe sind ihm unheimlich, und vor Rindern hat er Angst.)
Dann hört und sieht er auch nichts mehr von dem, was um ihn herum
vorgeht.Wer sich vorstellen könnte, die nötige Konsequenz aufzubringen,
um diesen energiegeladenen Clown in die richtigen Bahnen zu lenken,
möge sich bitte bei mir melden.
Kontakt:
E-Mail:
kontakt@lifestyle-aussies.de
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