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Gustav, BC - Mix, Rüde, kastriert, 11 Monate. Gustav kennt Katzen - wir
haben keine, aber er hat früher in einem Haushalt mit 33 Hunden und 15
Katzen gelebt.
Gustav wurde von uns mit seinen Mitstreitern da raus geholt - in
Absprache mit dem Amt, weil die verbleibenden Tiere kastriert wurden.
Leider hat es jährlich mehrere Würfe bei den Menschen gegeben, die
das alles nicht mehr im Griff hatten.
Er ist jetzt 10 Tage bei uns und hat Fortschritte gemacht. Er ist
vorsichtig mit Fremdem, aber nicht panisch, neugierig und an allem
interessiert.
Er lebt hier derzeit mit meiner Rotti-Hündin (11) und meiner
Border-Hündin (8).
Ich lasse ihn morgen kastrieren und die Hüfte anschauen - es gibt aber
keinerlei Anzeichen, dass es Probleme mit den Knochen gibt.
Draußen ist er menschenfixiert und mit allem sozialverträglich. Er
geht nicht jagen, sondern ist von Rehen und Wildschweinen abrufbar. Im
Haus ist er ruhig - ich habe ihn ab dem Spätvormittag mit im Büro dabei.
Anfangs hatte er Probleme mit vielen Menschen, jetzt liegt er schon
relaxt im Büro wenn ich Besuch bekomme und geht kurz gucken, wer da ist,
legt sich aber wieder hin.
Ich habe in 20 Jahren Tierschutz selten einen so charmaten, netten
kleinen Kerl gehabt. Er ist echt ein Goldstück und eine Schmusebacke.
Ich suche jemanden, der das wirklich zu schätzen weiss.
Um der Frage zu entgegnen, warum ich ihn nicht behalte: aus meiner
Sicht ist Tierschutz nicht, Tiere zu sammeln - ich möchte ein schönes
Zuhause für ihn.
Wenn weitere Hunde da sind, sollte man folgendes wissen: aufgrund der
Fütterungssituation früher kann er es nicht haben, wenn jemand direkt
neben ihm frisst. Bei uns frisst er in der Box, hat an den ersten Tagen
auch damit Stress gehabt, dass die Mädels im gleichen Raum gefressen
haben. Das bessert sich täglich. Man sollte einfach am Anfang ein Auge
drauf haben. Wenn er Abläufe kennt, ist es kein Problem mehr für ihn.
Kontakt:
Karin Herrmann
E-Mail:
info@herrmannshundefutter.com
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