Amy ist vermittelt!

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Amy, Border Collie, Hündin, 6 Jahre, kastriert.

[Update am 07.02.2014: Amy darf in ihrem Zuhause bleiben.]

Das sagt die Besitzerin: „Ich habe eine Border Collie Hündin Namens Amy. Sie ist am 01.10. 2007 geboren. Sie ist nicht von einem Züchter, sondern angeblich ein Unfall. Sie wurde als kleiner Welpe viel zu früh vermittelt, geschlagen und mißhandelt und von dem dort vorhandenen Hund gebissen. Nachdem sie von den „Züchtern“ wieder zurück geholt wurde, kam sie am 2. Weihnachtsfeiertag 2007 zu mir.Sie war sehr verängstigt und verstört. Mit viel Geduld und Zeit habe ich versucht ihr Vertrauen zu gewinnen. Leider ist mir dies nicht, oder nur zeitweise gelungen. Ich habe festgestellt, dass Amy ihre festen Tagesabläufe braucht, die ich ihr nicht bieten kann.

Vor 4 Jahren hatte sie einen Unfall, bei dem sie sich das Bein brach. Seitdem hinkt sie nach etwa einer halben bis dreiviertel Stunde Spaziergang. Sie liebt Ballspiele oder Stöckchen werfen. Sie ist eine ganz liebe, versteht sich sehr gut mit meinen Katzen und auch andere Hunde sind kein Problem. Sie kann gut alleine bleiben und kennt auch einige Kommandos, wie Sitz, Bleib, Hand, Fuß und Pfötchen geben.

Amy versucht alles richtig zu machen, wobei ihr ihre Angst im Weg steht. Deshalb braucht sie die festen Tagesabläufe, damit sie sich darauf einstellen kann was auf sie zu kommt. Amys Angst äußert sich unterschiedlich: Manchmal hat sie einfach nur Angst aus ihrer gewohnten Umgebung weg zu gehen. Das äußert sich dann darin, dass sie beim Spaziergang versucht in Richtung Wohnung zurück zu laufen. Auch in anderen Situationen, ist weg laufen ein häufiges Anzeichen von Angst bei ihr. Sie hört und sieht dann nichts mehr, sie läuft einfach blind weg. Also, nicht so, das ich sie dann suchen muss, sondern an für sie bekannte Orte wie in den Stall, ins Haus oder zum Auto.

Mit anderen Hunden verträgt sie sich gut, bzw. sie schenkt ihnen kaum Beachtung. Es kam bei Begegnungen noch nie zu Zwischenfällen. Sie schaut kurz wer das ist und geht dann weiter. Mit meinen Katzen schmust sie, bei fremden Katzen ist sie wenig interessiert, also kein jagen oder dergleichen. Pferde sind für sie bekannt, sie hat weder Angst, noch besondere Zuneigung.

Für ihren neuen Platz, wünsche ich mir Menschen, die Erfahrung mit Hunden haben, die einen geregelten Rhythmus haben und ihr den nötigen Platz für ihren Rückzug bieten können.“

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