Anton ist vermittelt!

Anton, Border Collie, 3,5 Jahre (geb. 19.09.2012), Rüde kastriert

[Update am 14.05.2016: Anton ist vermittelt.]

So beschreiben die Besitzer Anton: „Anton kommt von einer privaten Züchterin, die beide Elternhunde hält. Die Mutter besitzt einen Stammbaum, ein Großvater ist ein prämierter Hütehund. Unsere beiden Kinder, damals 7 und 9 Jahre alt, haben sich sofort in ihn, oder besser, in seine beiden unterschiedlichen Augen, verguckt. Er und kein anderer! So ist Anton mit 8 Wochen in sein jetziges zu Hause eingezogen. Wir hatten und haben tolle Zeiten mit ihm. Ob Urlaub am Meer, wo er problemlos am Fahrrad mit zum Strand fährt und dort angekommen von allen bewundert und bespielt wird. Oder längere Autofahrten um Freunde übers Wochenende zu besuchen. Oder bei Lokalbesuchen, wo er sich entspannt unter den Tisch legt. Anton ist ein total liebenswerter Kerl. Ist voll dabei, wenn es ums Spielen, Toben, Radfahren, Joggen, Autofahren, Schwimmen und auch einfach nur um das Spazierengehen selbst oder das Erlernen neuer Tricks geht. Wenn er zu Hause ist, legt er sich aber genauso gut hin und genießt die Ruhe, falls er nicht gerade zum Schmusen vorbeikommt. Auch kann er problemlos einige Stunden alleine verbringen oder er kommt mit zum Einkaufen, wo er im Auto wartet oder einen, nachdem er angeleint vor dem Geschäft gewartet hat, freudig begrüßt. Er hat noch nie etwas vom Tisch geklaut oder zerbissen (außer einer Zeitung). Anton kann toll mit Kindern,da diese immer neue Spielideen mit ihm verwirklichen. Hündinnen und kastrierte Rüden sind ihm immer willkommene Artgenossen, nur mit unkastrierten Rüden hakt es immer mal wieder. Eigentlich nicht wirklich verwunderlich, laufen doch alle direkt hinter der Hecke seines Eckgrundstückes vorbei in Richtung Wasser- und Naturschutzgebiet. Gerne hätten wir sein ganzes Hundeleben mit ihm verbracht. Leider kommt es oft anders, als man denkt. So ist sein Frauchen, seine Hauptbezugsperson, häufig krank und kann sich dann wochenlang nicht so um ihn kümmern, wie er es braucht. Dadurch hat er zunehmend die Führung des Rudels übernommen und angefangen die Familie samt Haus und Grundstück zu behüten, was letztlich zu Ärger geführt hat. Als Frauchen mit Gipsbein auf dem Sofa lag, hat er nach dem Paketboten geschnappt. Bei der darauffolgenden Untersuchung hat die amtliche Tierärztin keine Hinweise auf übermäßige Aggressivität festgestellt, wohl aber unerwünschtes aber noch artübliches Angriffsverhalten im Revier. Es wurden keinerlei Auflagen verhängt. Das ist jetzt knapp 2 Jahre her. Von kleinen Rüdenstreitigkeiten abgesehen hatten wir seitdem eine problemlose Zeit. Nun ist sein Frauchen wieder einmal ausgefallen und wieder einmal gab es Ärger. Nach einem tollen Tag inclusive schwimmen und toben in der Alster stürmt er unerwartet durch die Hecke des Grundstücks auf einen Rüden drauf. Geschrei, Gebell, Aufregung. Für uns Zeit und Einsicht den sehr schmerzlichen Weg zu gehen und uns zu Antons Wohl zu trennen und ihn in ein besseres Leben ziehen zu lassen. Wir wünschen uns für ihn ein Leben bei netten, fröhlichen, agilen und bestenfalls bordererfahrenen Menschen. Für ihn wäre eine feste Bezugsperson, die mit ebenso viel Freude und Begeisterung wie Anton sie mitbringt, mit und an ihm arbeitet, wichtig um sein „Manko“ loszuwerden und ein rundum toller Hund ohne Wenn und Aber zu werden.
Anton ist mit Tierschutzvertrag und Schutzgebühr abzugeben.“

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