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Simba ist vermittelt!

Simba, Border Collie, 2,5 Jahre (geb. 26.10.2015) Rüde kastriert

[Update am 21.06.2018: Simba ist vermittelt.]

So beschreibt der Tierschutzverein Simba: Simba ist ein lernbegieriger Hund, der körperlich UND geistig ausgelastet werden will. Er beherrscht „Sitz“, „Platz“, „Bleib“, und Pfötchen geben aus dem Effeff, Fuß gehen lernt er zur Zeit. Er sucht aktive Menschen, die vielleicht zusätzlich zu langen Spaziergängen auch Obedience mit ihm machen würden.Ganz wichtig für ihn sind Ruhephasen, denn „Ruhe“ kannte er nicht bevor er auf seine Pflegestelle kam, er war ständig völlig hyperaktiv und überdreht. Mittlerweile lässt er sich aber ohne Probleme in seine Box schicken, die sein sicherer Rückzugsort ist, und kann sich dort auch hinlegen und vor allem entspannen.
Bevor Simba auf seine Pflegestelle kam, hatte er praktisch keinen Kontakt zu Artgenossen mehr, was dafür sorgte, dass Simba anderen Hunden gegenüber sehr unsicher und zum Teil schon ängstlich ist und Probleme damit hat die Kommunikation fremder Hunde zu deuten. An der Leine pöbelt er deswegen häufig, ohne Leine versucht er meistens zu fliehen, oder zumindest Abstand aufzubauen. Fühlt er sich bedroht oder bedrängt, unabhängig davon ob zu recht oder nicht, schnappt er! Seine neuen Besitzer sollten ihm viele Hundekontakte ermöglichen, bei denen er aber sicherheitshalber einen Maulkorb tragen muss. Simba sollte nicht als Einzelhund gehalten werden, sondern einen souveränen, ruhigen, verträglichen Zweithund zur Seite gestellt bekommen, von dem er lernen und an dem er sich orientieren kann. Auf seiner Pflegestelle lebt er in einem kleinen Rudel aus 4 – 7 Hunden, was seht gut funktioniert.
Auch 3 Katzen sind unter seinen Mitbewohnern, die er gelernt hat in Ruhe zu lassen. Das klappt auch sehr gut, allerdings lässt sein Pflegefrauchen ihn und die Katzen nie gemeinsam alleine. Sich schnell oder hektisch bewegende Objekte, zb. Autos, Fahrradfahrer, Lichtreflektionen, Schatten usw sind für Simba zu Stressauslösern geworden, die er zu hüten versucht und das so vehement, dass er dem Vorbesitzern bereits einmal aus dem Halsband entkommen und in ein fahrendes Auto gerannt ist. Dieses Verhalten ist beständig auf dem Weg der Besserung und wenn man ihn ablenkt können beispielsweise Autos bereits an ihm vorbeifahren, ohne dass er reagiert. Dennoch muss an seiner Impulskontrolle weiter gearbeitet werden und er darf zu seinem eigenen Schutz und dem anderer nur an der Schleppleine laufen, aber nicht frei. In Aufregungssituationen kann es nach wie vor passieren, dass er stressbedingt nach seinem Halter beißt, wenn dieser ihn beispielsweise zur Korrektur berührt oder eng bei sich gehen hat. Draußen auf Spaziergängen sollte Simba deswegen einen Maulkorb tragen. Mittlerweile lässt er sich problemfrei Halsband, Geschirr, Leine und Maulkorb anlegen. Auch Bürsten kann man ihn ohne dass dabei ein Maulkorb benötigt werden würde. Gefüttert werden sollte Simba in seiner geschlossenen Box, denn er neigt zu Futteraggression. Die zeigt er in erster Linie in Verbindung mit einem Napf. Auf seiner Pflegestelle wird Simba im Moment noch ohne Napf gefüttert und bekommt die Hälfte seiner Futterration als Leckerlie über den Tag verteilt.
Leckerlies kann man ihm im Beisein von andren Menschen und Hunden geben, ohne dass es bisher zu Problemen gekommen wäre. Simbas Pflegefrauchen würde seine neuen Besitzer im weiteren Training kostenfrei unterstützen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Simba ist eigentlich ein lebenslustiger, freundlicher junger Hund, er schmust gerne und baut zu seiner Bezugsperson eine enge Bindung auf. Alles was er braucht sind Menschen, die ihn führen und ihm helfen sich in der Welt zurechtzufinden. Es macht unheimlich Spaß mit ihm zu arbeiten, da er selbst so viel Spaß daran hat.

Simba ist der Initiative Border Collie in not nicht persönlich bekannt, alle Angaben ohne Gewähr!

 

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