Maya ist vermittelt!

Maya, Border Collie – Mischling, 7 Jahre (geb. 2009), Hündin

[Update am 16.08.2016: maya ist vermittelt.]

So beschreibt die Vermittlerin Maya: „Maya stammt aus einem Mischlingswurf einer Hofhündin und eines Border Collie – (Mischlings-?)Rüden des Dorfschäfers. Sie kam als Welpe zu ihrem jetzigen Besitzer und lebte dort erst alleine. Maya ist im Prinzip ein unkomplizierter, anpassungsfähiger Hund, der andere Hunde – egal welchen Geschlechts und Alters – liebt. Das Zusammenleben mit Katzen kennt sie ebenfalls. Menschen muss sie erst mal kennen lernen, dann taut sie in der Regel schnell auf und ist sehr anhänglich und verschmust. Allerdings ist sie sehr personenbezogen und fixiert sich sehr auf eine Hauptbezugsperson, wobei das auch der momentanen Situation geschuldet sein kann. Bei fremden Menschen wird sie schnell unsicher und man muss ihr in für sie bedrohlichen Situationen ganz klar Sicherheit vermitteln, da sie sonst dazu neigt, die Situation alleine „zu klären“, was im Zweifel bedeutet, dass sie auf die vermeintliche Bedrohung losgeht. (Anmerkung: meine persönliche Einschätzung ist, dass sie einfach momentan nicht die Sicherheit bekommt, die sie braucht durch die starke Beeinträchtigung ihres Besitzers und deshalb inzwischen häufiger und vehementer in den Verteidigungsmodus fällt – beim Gassigehen mit einem Bekannten zeigt sie dieses Verhalten nur sehr bedingt und lässt sich gut und einfach kontrollieren) Für Maya wünschen wir uns ein hundeerfahrenes Zuhause am besten mit vorhandenem souveränen Zweithund und dem Bewusstsein, dass Maya sicher kein Hund ist, den man jeden Tag mit in die Fußgängerzone und das Eiscafé nehmen kann. Kinder sollten auf jeden Fall schon älter sein, da Babys und Kleinkinder sicher zu wenig einschätzbar sind, als das nicht doch mal Situationen entstehen können, in denen Maya überfordert ist. Maya ist sicher keine Extremsportlerin mehr und wurde auch nie sportlich geführt, ein Couchpotato ist sie aber auch noch nicht. Wenn jemand gerne und lang spazieren geht und sich ein wenig über Apportierarbeit oder Ähnliches mit ihr beschäftigt, sollte das auf jeden Fall ausreichen. Hüteerfahrung hat sie ebenfalls keine – in wie weit sie dazu Lust hätte und die Eignung müsste man im Zweifel einfach testen. Die letzten beiden Jahre war Maya im Prinzip nicht mehr alleine und wenn dann nur für kurze Zeit (max. 2 Stunden), sodass man ein längeres Alleinebleiben sicher nochmal neu üben muss. Ebenso sind sie es gewöhnt jeder Zeit raus zu können, da ein Garten vorhanden ist, sodass je nach Wohnsituation auch mit der Stubenreinheit anfangs eventuell Probleme entstehen können.
Update am 01.05.2015: Maya lebt jetzt in einer Pflegestelle: Maya ist ein echter Traumhund und bei ihr merkt man den Border sehr deutlich obwohl man ihn vielleicht nicht sieht. Sie will gefallen, sie will arbeiten, sie will gefordert und gefördert werden. Aber sie kennt auch Ruhe und Pausen, lässt sich gut erden und ist wirklich einfach im Handling. Bei ihr reicht die Veränderung der Körperhaltung schon aus und sie reagiert. Sie kann mit Hundegesellschaft alleine bleiben und ist stubenrein. Ihr würde sicher sowas wie Obedience gut gefallen. Zudem ist sie ein unauffälliges, super liebes Rudelmitglied und fügt sich perfekt auch zu nicht ganz so einfachen Hunden dazu (habe in meinem Rudel, in dem sie momentan sitzt einen geistig behinderten Hund mit dem nur wenige andere Hunde wirklich was anfangen können – Maya putzt ihm morgens schon die Nase und er ist wesentlich freundlicher und ungrummeliger als bei den meisten anderen Hunden).“

 

 

 

 

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