Annie ist vermittelt!

Annie, Border Collie, 3,5 Jahre (geb. 06.11.2010), Hündin

[Update am 02.03.2015: Annie ist vermittelt]

So beschreibt der Besitzer Annie: „Annie ist eine 3 1/2 Jahre alte, Red Merle, Border Collie Dame, die etwas kleiner ist, als man es von ihrer Rasse erwarten würde. Sie ist grundsätzlich ein eher ängstlicher Hund, der „permanente“ Arbeit an diesen Ängsten benötigt. Ist sie allerdings in einem strukturierten Umfeld, wo sie Kopf- sowie Arbeitsauslastung in einem für sie passendem Maß erhält, sind die Ängste bzw. Unsicherheiten mit ein wenig zusätzlicher Arbeit ohne Probleme in den Griff zu bekommen. Annie braucht eine „ruhige“ (geduldige), konsequente und manchmal auch strenge Person, als Bezugspunkt, die auch auf kleine Nuancen der Körpersprache eingehen kann, damit sie sich sicher fühlt, dann wird sie auch nicht versuchen, die Führung zu übernehmen und man kann ganz leicht mit ihr arbeiten und sie im Alltag fast komplett ohne Leine führen. Annie ist eine richtige Kuschelmaus, die sich über jede Zuneigung und Streicheleinheit freut und am liebsten überall mit hinkommt. Im Sommer ist ihr zum Kuscheln oft zu warm und sie geht nach einiger Zeit an einen kühlen Ort und bleibt da, bis wieder Action am Programm steht. Beim Futter ist sie, naja sagen wir mal komisch, hat sie keine Lust, das zu futtern, das man ihr vorsetzt, isst sie es auch erst, wenn der Hunger zu groß wird 🙁 Deshalb bekommt sie seit ca 1 1/2 Jahren auch BARF. Fisch und diverse andere Sachen auf dem Futterplan, mag sie immer noch nicht wirklich, aber auch das ist dank etwas Training kein Thema mehr. Annie ist in gewisser Weise ein Allrounder, sie kennt Clicker-Training, arbeitet aber auch brav an den Geräten mit, obwohl wir das nie intensiv gemacht haben. Sie liebt ihr Frisbee und an Schafen zu arbeiten, sie hat einen sehr ausgeprägten Hüteinstinkt. Ist man für Annie das „spannendste“ in ihrer Umgebung (was nicht heißt, dass eine Dauerbespaßung notwendig ist), ist auch dieser leicht kontrollierbar.

Primär wäre Annie am glücklichsten, wenn sie ein Einzelhund ist, da sie anderen Rassen gegenüber meist zickig reagiert, aber mit viel Gemeinschaftsarbeit, sprich die Hunde gemeinsam (er)arbeiten lassen, Beschäftigung wo die Hunde untereinander oder miteinander „agieren“ müssen, ist auch ein Miteinander im Rudel möglich. Sie hat bedingt durch meine Arbeit auch gelernt, alleine zu sein über mehrere Stunden hinweg (9 – 10 Stunden), was aber mitunter ein Grund ist, warum ich einen Platz für sie Suche, weil ich merke, dass ich alleine ihren Ansprüchen an Auslauf und Beschäftigung nicht gerecht werde und ich aus diesem Zeitmangel auch nicht mehr der Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit bin. Dadurch wird das arbeiten mit ihr immer schwieriger und das ist nicht das Leben, dass ich mir für meine kleine Maus wünsche. Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, dass Annie problemlos Frauen als Bezugsperson annimmt und bei Männern sehr wählerisch ist wen sie mag und wen nicht. :-)“

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