Lucky ist vermittelt!

Lucky, Border Collie, 7 Jahre, Rüde kastriert

[Update am 09.0.2015: Lucky ist vermittelt.]

[Lucky lebt seit dem 23.06.2014 in einer Pflegestelle]

So beschreibt die Pflegestelle Lucky:“Lucky hat dieses Jahr seinen siebenten Geburtstag mit einer Forelle gefeiert. Er ist sehr gut leinenführig, mit Rüden und Hündinnen nach kurzem Kennenlernen gut verträglich, nimmt auch eine Korrektur eines anderen Hundes „He, das ist aber MEIN Bett“ sehr gut an. Stänkernde Hunde unterwegs werden meist ignoriert. „Brauch ich nicht“, sagt der Hund. Mit ihm vertrauten Katzen kommt er gut klar, er geht ihnen am liebsten aus dem Weg. Lucky hat einen sehr guten Rückruf, es reisst ihn buchstäblich auf dem Absatz herum! Er hat Interesse am Vieh – Schafe getestet -; Geflügel reizt ihn nicht. Lucky kennt Clicker, kann einige Tricks, das sollte ausbaufähig sein. Mit fremden Menschen hat er meist keine Probleme, er kann allerdings sehr aufdringlich sein, um zu seinen Streicheleinheiten zu kommen, fixiert in diesem Zusammenhang auch Artgenossen oder Katzen, von denen er meint, sie würden ihm vorgezogen. Korrektur – soll heissen ein pampiges „Nein“ nimmt er meist ohne Rückfragen an. Nun zu seinen „Baustellen“: Lucky hat definitiv eine arge Futter-Aggression! Alles ist SEINS! Hier gibt es durchaus Rückfragen! Futter aus dem Fang nehmen geht derzeit noch nicht. Ebenso schwierig wie „Schnell wieder ins Auto“ – WAAAS? Bin doch eben erst ausgestiegen, sagt der Hund. „Sorry, Kumpel, Schafe ausgebüxt. „. Nö, sagt der Hund. Druck – he, steig endlich ein! da kann es passieren, er droht, er würde da auch zuschnappen. Da darf man nicht nachgeben, nicht nachlassen in der Präsenz! Nicht leicht, wenn man weiss, er könnte nach vorn gehen. Bewährt hat sich ein Maulkorb. Damit man sicher sein kann, ihn korrigieren zu können ohne jede Unsicherheit.

Lucky bleibt problemlos mehrere Stunden alleine. Allerdings würde ich für den Sonntagsbraten auf dem Tisch keine Garantie übernehmen! Immerhin – er hält sich nicht für einen Innendekorateur, und er ist supersauber! Wir wünschen uns für ihn Menschen, die ihn gern lieben sollen, das braucht er unbedingt, denen aber bewusst sein sollte, dass er Schwächen erkennt und gleich ausnutzt. Kleine Kinder sollten besser nicht im gleichen Haushalt leben.
Fakt ist dennoch: Er ist eigentlich ein „netter Hund“ und hübsch mit seinen wunderschönen, hellen Hüti-Augen – man muss ihm das halt öfter mal ins Gedächtnis rufen. Das Tragen eines passenden Maulkorbs würden wir über die ersten Wochen noch befürworten, damit man ihn bei jeder (!) hinterfragten Situation ohne Risiko korrigieren kann.
Lucky hier einmal angucken, ihn toll finden und mitnehmen – nein. Wir wollen bei Interesse alle möglichen Alltagssituationen mit seinen neuen Menschen zusammen durchspielen. Im Nachbarort gibt es eine günstige Pension, ein Wochenende sollte man einplanen. Lucky ist bereits kastriert und lebt im Neckar-Odenwald-Kreis mit drei weiteren Rüden und einer Hündin.“

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