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Forrest ist vermittelt!

Forrest, Border Collie, 6 Jahre (geb. 22.06.2011), Rüde

[Update am 02.04.2018: Forrest ist vermittelt.]

So beschreibt die Besitzerin Forrest: „Wie fängt man an ein Tier anzubieten, das man über alles Liebt? Hier schreibe ich unter Tränen von meinen geliebten Schatz Forrest. Ein absoluter Traumhund, der alles für seine Menschen macht. Er gehorcht aufs Wort, kennt alle Kommandos, kann Stundenlang alleine bleiben und Autofahren. Er kennt etliche Tricks und liebt es an warmen Stellen zu liegen und draussen herum zu toben und mit seinen Bällen zu spielen. Er läuft am Fahrrad, Inliner stets bei Fuss. Zieht nicht an der Leine. Er ist ein super Flyballhund und ist schon viele Turniere gelaufen. Er wurde an meinen Schafen trainiert, die ich extra für ihn gekauft hatte, damit er eine Border-gerechte Haltung hat und hat es geliebt sie zu hüten. Jedoch musste ich letztes Jahr ersteinmal meine Schafe wegen der schlechten Weidenverhältnisse abgeben und er braucht das Hüten auch nicht unbedingt. Er hütet keine Autos, Menschen etc. Er schläft Abends in mein Bett und kuschelt mit jedem für sein Leben gerne. Er hat keine Angst vor lauten Geräuschen und ist generell nicht schreckhaft. Beim Knochen kauen knurrt er vor sich her,eine Angewohnheit von klein auf. Jedes Kind könnte ihn ohne Bedenken den Knochen aus den Maul nehmen!
Nun stellt sich jeder die Frage,warum ich ihn dann in ein anderes liebevolles Zuhause geben muss. Dieses ist einer der wenigen unerträglichsten Entscheidungen die ich treffen muss. Jeder der mich kennt weiß, das ich für meine Hunde lebe und alles für sie mache. Forrest ist voll und ganz auf seine Menschen bezogen, dieses ist leider so extrem geworden, das er keine anderen Rüden mehr in seiner Nähe duldet. Da ich hier noch 2 weitere Rüden habe, ist ein harmonisches Zusammenleben nicht mehr möglich. Forrest würde ohne seinen Maulkorb seinen eigenen Sohn schlimmste Verletzungen zufügen und das ist noch untertrieben. Nun ist es auch seit einigen Wochen absolut nicht mehr möglich, das er mit seinen Maulkorb hier durch das Haus laufen kann. Er fällt meinen Rüden sofort an, sobald er an ihm vorbeiläuft. So habe ich jetzt einen ständigen Wechsel. Den einen wegsperren damit er herumlaufen kann und anschliessend ihn wegsperren, damit der andere laufen kann. Stetig ist dann aber die Angst da, das er seinen Maulkorb irgendwie verlieren könnte,wenn er z.B an einen Ast oder was auch immer hängen bleiben könnte. Das gleiche gilt für unsere gemeinsamen Spaziergänge. Hier beachtet er meinen anderen Rüden nicht, aber dafür springt er an der Leine mit fletschenden Zähnen sofort nach vorne, wenn uns ein anderer Rüde entgegenkommt. Hündinnen sind bei ihm kein Problem. Auch wollte er 2 mal andere Menschen anspringen, hier kann ich nicht sagen ob er sie beißen wollte. Eigentlich liebt er alle Menschen ,ob gross oder klein. Er war niemals zu diesen Böse. Anfang der Woche wurde Forrest nachgeimpft. Dort habe ich mich erkundigt und nachgefragt ob eventuell eine Kastration noch etwas bringen würde. Doch leider sagte mir die Tierärztin,das dieses für einen Hund in seinem Alter nichts mehr bringt. Das war meine letzte Hoffnung um ihn noch behalten zu können. Vielleicht ist ja hier jemand, der ihn ein liebevolles Zuhause geben kann. Ich weiß das es bestimmt nicht einfach ist mit einen, wie soll ich es ausdrücken? Aggressivem? Hund spazieren zu gehen. Aber das ist doch seine einzige schlechte Seite. Ein Leben in ein Tierheim wäre für mich der absolute Alptraum. Das würde ich niemals übers Herz bringen. Niemals. Jeder von euch der Hunde hat, kann mich vielleicht verstehen, wie ich mich fühle. Man muss sich nach 6 Jahren von jetzt auf gleich von seinem geliebten Schatz trennen. Sein Baby,was man seit der 9 Lebenswoche hat. Der Tag und Nacht an seiner Seite ist. Aber hier muss ich an uns alle denken. An Forrest, der nicht mehr so oft mit seinen geliebten*Spielis*spielen kann, da er nur noch ein Maulkorb trägt. An seinen Sohn, der sich ängstlich in jede Ecke verkriecht, wenn er ihn sieht und an uns, die in der Angst leben, das etwas passieren könnte, weil der kleine einfach total hilflos ausgeliefert wäre. Hier hilft auch kein Hundetrainer etc. Es ist einfach in seinen Kopf befestigt, wie mir auch die Tierärztin sagte. Ich denke das er bei einer Lieben Familie als Einzelhund oder vielleicht zu einer Borderhündin bestens aufgehoben wäre. Er ist keiner dieser überdrehten Border, die nur beschäftigt werden wollen.In der Wohnung spielt er mit seinen Kuscheltieren und ist sehr ruhig. Manchmal bellt er wenn es klingelt, aber auch nicht immer. Ich hoffe ich konnte ihn so nun ein wenig beschreiben. Er hat einfach ein tolles Leben ohne Maulkorb in Haus verdient. Draußen sollte man ihn diesen aber anlegen. Forrest ist am 22.06.2011 geboren. Er wurde regelmäßig geimpft und entwurmt. Forrest ist Gesund! Selbstverständliche hätte ich bei einer eventuellen Krankheit alles ermögliche versucht, um ihn Gesund zu bekommen und dieses auch hier geschrieben. Er hat einen EU Heimtierausweis. Er ist unkastriert und besitzt keine Papiere. Bitte hört euch um, vielleicht kennt ihr ja jemanden, der jemanden kennt usw. der einen Border Collie sucht. Hierbei sollte aber Erfahrung vorhanden sein, wegen seiner schlechten Angewohnheit anderen Rüden gegenüber.
Gerne bringe ich ihn auch zu seinen neuen ernsthaftten Interessenten vorbei, damit ihr ihn kennenlernen könnt. Auf keinen Fall kommt er in eine Stall/Zwinger/Kettenhaltung.

Forrest ist der Initiative Border Collie in Not nicht persönlich bekannt. Alle Angaben ohne Gewähr.

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