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Pipa

Pipa, Border Collie, 3 Jahre (geb. 08/2015), Hündin, kastriert

So beschreiben die Besitzer Pipa: „Wir haben Pipa mit 8 Wochen von einem Bauernhof im Siegener Land geholt. Sie ist geimpft, gechippt und seit diesem Jahr auch kastriert. Wir sind mit ihr zur Welpen- und Junghundeschule gegangen, sie hört sehr gut und lernt schnell. Pipa kann gut mehrere Stunden alleine zu Hause bleiben. Die Ruhe, die sie dann hat, tut ihr gut. Auch fährt sie gerne Auto, auch lange Strecken. Die Spaziergänge mit ihr machen viel Spaß. Sie sucht gerne nach versteckten Gegenständen, vorzugsweise nach einem Ball, fängt den Frisbee, läuft neben dem Fahrrad her. Sie versteht sich gut mit einigen Hunden, mit anderen nicht. Auf der Suche nach einer erfüllenden Aufgabe haben wir mit ihr Agility gemacht. Diese Umgebung war für sie aber zu stressig: Sie hatte Angst vor dem Tunnel und unter den vielen Hunden waren zu viele aufgeregte Charaktere. Eine Trainerin riet uns, gar keine aufregenden Dinge mit ihr zu unternehmen, eine Zeit lang haben wir sogar den Ball vollständig weggepackt. Wir haben ausschließlich vertrauensbildende, ruhige Übungen mit ihr gemacht. Das hat geholfen: sie wurde etwas ruhiger, fühlte sich an unserer Seite sicherer.
Pipas Probleme: Pipa ist sehr ängstlich, Reize überfordern sie schnell. Da sie als Welpe mit Mutter und Geschwistern in einem Zwinger auf dem Hof, ein Stück entfernt vom Wohnhaus gehalten wurde, hatte sie in den ersten acht Wochen nur wenig Kontakt zu Menschen und anderen Tieren, die Geräusche des Haushalts waren ihr fremd. Obwohl sie so jung zu uns kam, hat sich daran nicht viel geändert: Sie ist geräuschempfindlich und fürchtet sich vor fremden Menschen, v.a. Kindern. Seit dem letzten Herbst gilt das auch draussen: Vor Knallgeräuschen (Weinbergskanonen, Jagd, Silvesterböller) fürchtet sie sich so sehr, dass dann ein Spaziergang mit ihr kaum noch möglich ist. Letzten Sommer hatte Pipa ein Erfolgserlebnis mit Schnappen, als wir ihr eine Zecke entfernen wollten. Seither hat sie auch schon einige Male gebissen, fremde Menschen, aber auch Familienmitglieder. Für die Entfernung von Zecken oder den Besuch beim Tierarzt lässt sie sich mittlerweile bereitwillig einen Maulkorb aufsetzen. Der Umgang mit Menschen, die sie nicht kennt, vor allem mit Kindern, ist schwierig. Sie bellt Fremde, die ihr zu nahe kommen, oft aggressiv an. Leider war nach einigen Schnapp- und Beißvorfällen das Vertrauen zwischen unseren Kindern und Pipa gestört. Die Atmosphäre im Haus ist dadurch für beide noch schwieriger geworden. Natürlich sind hier auch immer mal andere Kinder zu Besuch, was für Pipa und die Kinder stets viel Stress bedeutet.  Wir suchen für Pipa daher ein neues Zuhause bei Menschen, die sich gut mit Border Collies, am besten auch mit Angsthunden auskennen. Ideal wären eine oder zwei Bezugspersonen. Im Haushalt sollten keine Kinder und Katzen leben. Ein Zusammenleben mit einem anderen Hund kann unseres Erachtens klappen, wenn dieser ein ruhiges, ausgleichendes Wesen hat. Wie sie sich in einem Rudel verhalten würden, können wir nicht sagen.

Pipa ist der Initiative Border Collie in Not nicht persönlich bekannt. Alle Angaben ohne Gewähr.

Pipa lebt in 55270 Ober-Olm bei Mainz.

Kontakt über die Besitzerin:

Email: nicole.bruhn@web.de

 

 

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