Kimba

Kimba, Border Collie – Australian Shepherd – Mischling, 3,5 Jahre, Hündin

[Update am 27.07.2014 : Kimba ist vermittelt.]

So beschreibt das Tierheim Kimba: „Die 3 jährige  Border Collie- Australian Shepherd – Mix Hündin Kimba wurde im Tierheim abgegeben, weil Ihr Frauchen plötzlich verstorben ist. Kimba war immer rundum die Uhr mit ihrem Frauchen zusammen und durfte sie fast überall hin ohne Leine begleiten. Dem entsprechend war der Verlust Ihres Frauchens und Ihres gewohnten Umfelds und die Trauer groß bei der treuen Vierbeinerin. Die hellwache, sehr aufmerksame Hündin ist ihren Anlagen entsprechend sehr clever und arbeitswillig und hätte bestimmt Spaß an Hundesport gleich welcher Art. Kimba war schon ein Ball-Junkie, als sie zu uns ins Tierheim kam. Sie fängt ihn toll in der Luft und bringt liebend gerne den Ball wieder. Man sollte jedoch ihr endloses Auffordern zum Ball werfen nicht durch ständiges Bespielen fördern, sondern das Spielzeug gezielt einsetzen und auch andere Beschäftigungsformen fördern. Kimba ist stubenrein, musste aber nie alleine bleiben. Ihre neuen Besitzer sollten Zeit und Geduld haben sie langsam daran zu gewöhnen. Die lebhafte Hündin kennt bereits viele Kommandos. Mit am Rad laufen, lange, abwechslungsreiche Spaziergänge, wandern, Suchspiele, Denkaufgaben – alles was mit Bewegung, Spiel und Spaß zu tun hat, findet Kimba klasse. Man sollte aber unbedingt auch darauf achten, Ruhephasen in den Tagesablauf einzubauen. Die lebhafte Vierbeinerin hat zu einigen Mitarbeitern und zu ihrem Lieblings-Gassigänger Willi eine enge Bindung aufgebaut. Dann zeigt sie sich sehr anhänglich, verschmust und himmelt ihren Menschen quasi an. Fremden gegenüber ist sie zunächst unsicher. Kimba braucht Hütehunde erfahrene Besitzer, die ihr Halt und Sicherheit geben. Sie hat ansonsten das Gefühl die Verantwortung übernehmen und Schwächen des Hundeführers ausgleichen zu müssen. Die Hündin braucht klare Strukturen und eine liebevolle, aber konsequente Führung. Härte und Hektik sind bei der sensiblen Vierbeinerin völlig fehl am Platz. Kimba war schon 2x vermittelt und wurde wieder abgegeben. Beide Male hat Kimba bestimmte Personen im Umfeld der Neubesitzerinnen gemaßregelt. In dem einen Fall durfte sich der Chef im Büro nicht mehr frei bewegen. Im zweiten Fall wollte sie den Sohn nicht mehr ins Haus lassen. Aufgrund dieser Problematik sollten keine Kinder mit im Haus leben. Kimba wäre am liebsten wieder Einzelhund. Es gibt durchaus Hunde die sie mag, aber eben nicht alle und ihren Ball möchte sie natürlich auch nicht mit einem Vierbeiner teilen. Zickige Hunde sind gar nicht ihr Fall. Da Kimba Zeit braucht, um sich an neue Interessenten zu gewöhnen und Vertrauen zu fassen, sollte das Kennenlernen behutsam aufgebaut werden. Falls Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich gerne an das Tierheim-Team. Es wäre wirklich schön, wenn die im Tierheim völlig unterforderte Kimba schnell in ein erfülltes, glückliches Leben starten könnte.“

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