Lilly ist vermittelt!

Lilly,  Border Collie, 2 Jahre, Hündin

[Update am 31.10.2014: Lilly ist vermittelt]

So beschrieben die Besitzer Lilly:
„Lilly kam mit einem Jahr und 3 Monaten aus einer Familie mit Kindern zu uns, die mit ihrer Haltung komplett überfordert waren. Lilly ist nun fast ein Jahr bei uns. Wir haben sie damals als Partnerin für unseren 9 Jahre alten Border Collie Rüden Frodo zu uns geholt. Wir hatten die Hoffnung, dass Lilly im Umgang mit Frodo ruhiger und ausgeglichener wird, da Frodo ein sehr ruhiger Vertreter seiner Rasse ist, leider ist dies nicht eingetreten.

Lilly ist für einen Border Collie typisch sehr aktiv und arbeitswillig, aber auch sehr nervös, dominierend und unruhig. Ihr Hüte- und Jagdverhalten ist sehr ausgeprägt. Grundkommandos wie Sitz, Platz und Komm („Hier“) beherrscht sie, wenn sie nicht durch irgendwelche äußern Reize zu sehr abgelenkt wird. Spielen wir mit den Hunden Wurfspiele, ist Lilly nur auf Frodo fixiert, um ihn zu hüten. Das Spielzeug interessiert sie weniger bis gar nicht. Lilly fährt Auto, aber nur in ihrer Transportbox und auch nicht sonderlich gerne (sie hechelt sehr stark), da sie sonst im Kofferraum hin und her springt. Lilly ist gechipt und regelmäßig geimpft und entwurmt. Lilly ist nur bedingt leinenführig, da sie den Drang hat extrem zu ziehen, vor allem an befahren Straßen, weil sie die Autos hüten will. In ruhiger Umgebung klappt es mit der Leinenführigkeit besser, muss aber noch weiter trainiert werden. Auch das Anspringen von Personen konnten wir ihr noch nicht ganz abgewöhnen. Der Umgang mit fremden Hunden ist eher schwierig, da sie immer dominieren will. Der Umgang mit Menschen ist sehr ambivalent. Bei neuen Kontakten ist Lilly immer sehr skeptisch. Handelt es sich um Menschen mit Hundeerfahrung, die ihr entgegentreten, zeigt sie ein relativ sicheres Auftreten. Spürt sie aber die Unsicherheit ihres Gegenübers, kann es auch schon mal passieren, dass sie „nach vorne geht“ und aggressiv reagiert. Mit viel Geduld und Training haben wir versucht, dass Lilly mehr Ruhe und Sicherheit findet und konnten auch schon den einen oder anderen kleinen Erfolg erzielen.

Lilly braucht eine Aufgabe, die sie fordert aber auch jemanden der ihr Ruhe und Gelassenheit vermitteln kann, berufsbedingt ist uns dies in dem Ausmaß in dem Lilly dies braucht nicht möglich.“

 

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